Amerikanische Soldaten befragen Gefangene im Gefangenenlager der 11. US-Panzerdivision in Freyung, Deutschland, gegen Ende des Zweiten Weltkriegs. Ein US-Sergeant befragt einen jungen Mann mit Hilfe eines anderen Sergeanten, eines Dolmetschers, der mit ihm auf Deutsch spricht. Der Junge stellt sich als Ungar und Absolvent der Königlich Ungarischen Militärschule vor. Er erzählt, er habe Marschübungen gelernt, aber keine Waffenausbildung erhalten. Er sei seit vier Jahren dort und habe nie gegen Amerikaner gekämpft. Er gibt sein Alter mit 14 Jahren an. Die Szene wechselt zu einem weiteren Interview mit einem jüngeren Jungen. Der Dolmetscher fragt, ob er Deutsch spricht. Der Junge verneint und sagt, er sei Ungar. Trotzdem stellen sie mit einiger Mühe fest, dass auch er die ungarische Militärschule besucht hat. Auf die Frage nach seiner militärischen Ausbildung antwortet der Junge durch Vorführungen: Er steht stramm, salutiert und führt einfache Exerzierübungen aus. Sie stellen fest, dass er die dritte Klasse der Schule besucht. Der Regisseur ruft an dieser Stelle einen Schnitt. Sie fragen ihn erneut, ob er jemals gegen Amerikaner gekämpft hat. Er versteht es nur schwer, sagt aber schließlich nein. Der Junge ist 12 Jahre alt.
Jugendkadetten des Königlich Ungarischen Gymnasiums marschieren in den letzten Kriegstagen des Zweiten Weltkriegs in Freyung in ein Gefangenenlager der 11. US-Panzerdivision. Mehrere Aufnahmen zeigen die Jungen mit Rucksäcken und in Soldatenuniformen, wie sie durch ein Tor in das Lager marschieren, während US-Soldaten sie beobachten. Ein Dolmetscher der US-Armee spricht auf Deutsch mit dem jungen Soldaten, der die Gruppe anführt.